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Zertifiziertes

Gynäkologisches Krebszentrum

Gynäkologisches Krebszentrum

Zertifiziertes

Gynäkologisches Krebszentrum
Gynäkologisches Krebszentrum

Das Zentrum

Das Gynäkologische Krebszentrum Halle am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara existiert seit 2016 als Gynäkologisches Transitzentrum und wurde im Mai 2019 durch die Deutsche Krebsgesellschaft zum Gynäkologischen Krebszentrum durch OnkoZert zertifiziert.

Im Zentrum sind alle für die Behandlung einer Patientin mit einer gynäkologischen Krebserkrankung beteiligten Fachrichtungen integriert. Für jede Patientin wird ein individueller Therapieplan im Rahmen Gynäkologischer Tumorkonferenzen festgelegt und im Anschluss umgesetzt. In jeder Phase der Erkrankung wird die Patientin oder der Patient medizinisch und psychologisch begleitet.

Durch jährliche Qualitätskontrollen seitens der Deutschen Krebsgesellschaft wird eine kontinuierliche Einhaltung der internationalen und nationalen Leitlinien gewährleistet. Das Zentrum, bestehend aus niedergelassenen Fachärzten und Ärzten der Kliniken am Krankenhaus, ist an zahlreichen nationalen und internationalen Studien zur Therapie gynäkologischer Krebserkrankungen beteiligt.

Hier können Sie das aktuelle Zertifikat einsehen: Zertifikat

Gynäkologisches Krebszentrum am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara

Mauerstraße 5
06110 Halle (Saale)

Oberärztin Dipl.-med. Andrea Beck

Leitung Gynäkologisches Krebszentrum
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Dr. med. Beatrice Scholz

Koordinatorin Gynäkologisches Krebszentrum
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Dokumentation

Heike Erler

(0345) 213-5034(0345) 213-5039

Gynäkologische Ambulanz

(0345) 213-4680(0345) 213-4689

Leistungen

  • Koordination der notwendigen präoperativen Untersuchungen mit CT/MRT
  • Sonographie
  • ggf. Stanzbiopsien/Probeexzisionen
  • Stadiengerechte Operationen bei gynäkologischen Karzinomen
  • Teilnahme an klinisch-wissenschaftlichen Studien
  • Chemo- und Immuntherapie
  • Physiotherapie
  • Psychoonkologie
  • Zusammenarbeit aller beteiligten Fachdisziplinen (interdisziplinär)
  • Erstellung individueller Behandlungspläne durch Experten
  • Koordinierung einzelner Behandlungsschritte
  • Behandlung nach Leitlinien und aktuellem Stand des medizinischen Wissens

Für die meisten Betroffenen stellt eine Krebserkrankung ein belastendendes Lebensereignis dar. Dieses geht häufig mit Angst, Sorgen, Hilflosigkeit und Depression einher. Ziel der psychoonkologischen Gruppenbehandlung soll es sein, die Krankheitsverarbeitung zu unterstützen, das psychische Befinden zu verbessern, psychosoziale Ressourcen zu stärken sowie Begleit- oder Folgeprobleme der medizinischen Diagnostik oder Therapie zu mindern. Dadurch soll sich sowohl Ihre als auch die Lebensqualität Ihrer Angehörigen verbessern.

In Vorbereitung auf die Gruppenbehandlung

Bis zu 5 vorbereitende Einzelsitzungen zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Stabilisierung (gern auch ein bis zwei Sitzungen im Beisein einer wichtigen Bezugsperson (Partner, Freund etc.) in den Räumlichkeiten des Elisabeth-Krankenhauses.

Konzept des Gruppenangebotes

Inhalt der Gruppensitzungen:
Gesundheitsförderung bei Krebs, Krankheit und Stress, Krankheitsverarbeitung als Weg zur Gesundheitsförderung, subjektive Bedürfnisse, Umgang mit belastenden Gefühlen, Kontakt zu nahe stehenden Personen, Erfahrungen mit Ärzten und anderen professionellen Helfern, Belastung und deren Bewältigung, Möglichkeiten und Grenzen der Selbsthilfe                                                   → Daneben wird aber auch der Rahmen bestehen, eigene Themen und   Wünsche einzubringen. Zudem werden auch Entspannungs- und    Genusstechniken vermittelt werden.

Therapeuten:
M. Sc. Petra Erz (Psychoonkologin) und Dr. Anke Schmiedeberg (Psychotherapeuin und Psychoonkologin)

Gruppenmitglieder:
Bis zu zehn Patienten (unterschiedlichen Alters, Geschlechts, Krebserkankungsart und Erkrankungsstadium)

Sitzungsfrequenz:
alle zwei Wochen.

Sitzungsort:
Gruppenraum Psychosomatische Institutsambulanz, Heinrich-Pera-Straße 25

Dauer der Gruppensitzungen:
Die Länge der Gruppensitzungen beträgt 90 Minuten

Kostenübernahme:
Die Kosten werden durch Ihre Krankenversicherung übernommen. Aus diesem Grund wird für jedes Quartal ein Überweisungsschein für die psychoonkologische Behandlung, welchen Ihnen eine Fachärzt*in für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Eine Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie oder eine ärztliche Psychotherapeut*in ausstellt.  .

 

Bei Fragen oder zur Anmeldung für die Psychoonkologische Behandlung melden Sie sich bitte Dienstags in der Sprechzeit der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie zwischen 12:00 Uhr und 13:00 Uhr unter 0345-2135110, E-Mail: sekretariat.ptm​@krankenhaus-halle-saale.de

KLINISCHE STUDIEN

Die Klinik für Gynäkologie nimmt an Studien zum gynäkologischen Karzinom teil. Sie haben in unserer Klinik die Möglichkeit, an folgenden Studien teilzunehmen.

Sollten Sie genauere Informationen zu den genannten Studien wünschen, wenden Sie sich bitte an unsere Studienassistenz.

Deutsches prospektives Register zur Erfassung der Behandlungspraxis von gynäkologischen Sarkomen in der klinischen Routine.

Umfrage von langzeitüberlebenden Patientinnen mit Eierstock-, Eileiter- und Bauchfellkrebs via Internet und Papier.

Individuelle Wahrnehmung und Informationsstand von Patientinnen mit einem Low-grade Ovarialkarzinom oder einem Borderlinetumor des Ovars.

Umfrage zum Langzeitüberleben mit gynäkologischen Krebserkrankungen.

Internationale Umfrage für Patientinnen mit Endometriumkarzinom: Perspektive und Erwartungen an Therapie und Lebensqualität

Retrospektive und prospektive Erfassung der Tumorcharakteristika und Therapiemodalitäten von Frauen mit gestationellen und nicht gestationellen-Trophoblasterkrankungen in Deutschland. 

Innerhalb dieser Studie sollen Patientinnen nach einer Chemotherapie mit Carboplatin und anschließender Erhaltungstherapie mit Bevacizumab über einen Zeitraum von 24 Monaten randomisiert werden und entweder Rucaparib oder Placebo erhalten. Das Studiendesign sieht nur den Einschluss von Patientinnen mit negativem BRCA-Status vor. 

Epidemiologische Untersuchung zur Belastung von Krebspatienten (Verbesserung der Erkennung des psychoonkologischen Betreuungsbedarfs bei Krebskranken)

Verantwortliche Studienärzte

Dr. med. Tilmann Lantzsch

Chefarzt
Leiter Brustzentrum
Hauptprüfer

t.lantzsch​@krankenhaus-halle-saale.de

Dipl.-Med. Andrea Beck

Leitende Oberärztin für Frauenheilkunde
Leiterin Gynäkologisches Krebszentrum

a.beck​@krankenhaus-halle-saale.de

Dr. med. Berit Scheibe

Oberärztin für Senologie
Koordinatorin Brustzentrum
Studienbeauftragte

b.scheibe​@krankenhaus-halle-saale.de

Dr. med. Beatrice Scholz

Oberärztin
Koordinatorin Gynäkologisches Krebszentrum

b.scholz​@krankenhaus-halle-saale.de

TEAM

Tilmann Lantzsch

Dr. med. Tilmann Lantzsch

Chefarzt, Leiter Brustzentrum, Stellv. Leiter OZ

Andrea Beck

Andrea Beck

Leitende Oberärztin Gynäkologie, Leiterin gyn. Krebszentrum

Beatrice Scholz

Dr. med. Beatrice Scholz

Oberärztin, Koordinatorin gyn. Krebszentrum

Christine Kunz

Dr. med. Christine Kunz

Oberärztin

Martina Thinius

Martina Thinius

Onkologische Fachpflegekraft

Heike Erler

Heike Erler

Dokumentationsassistentin Gynäkologisches Zentrum

Mandy Babbe

Studienassistentin Mandy Babbe

Studienassistentin Brustzentrum und Gynäkologisches Zentrum

Veranstaltungen

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