Logo Krankenhaus St. Elisabeh & St. Barbara

Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Die Klinik

Die neu gegründete Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie ist seit Anfang des Jahres 2020 wieder ein Teil des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara. In einer Übergangsphase werden im Jahr 2020 noch Teile der nachfolgend beschriebenen Leistungen über die Strukturen der Radiologischen Praxis erbracht. Ab dem 1. Januar 2021 wird die gesamte radiologische Leistungserbringung durch die Klinik erfolgen.

In der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie vereinen sich die beiden Säulen der modernen Radiologie. Die Klinik versorgt die großen und kleinen Patienten des Krankenhauses und der Ambulanzen rund um die Uhr mit allen radiologischen Untersuchungsmethoden. Der neue Schwerpunkt der Klinik liegt in den minimal-invasiven, interventionellen Behandlungen.

Neben Röntgengeräten und Ultraschall verfügt die Klinik über einen Computertomografen (CT) und einen Magnetresonanztomografen (MRT), Mammographie und eine Angiographieanlage sowie den gemeinschaftlich genutzten Hybrid-OP. An diesen Geräten können neben gängigen radiologischen Untersuchungen auch spezielle diagnostische Verfahren wie Schnittbildgebung bei Kindern in Narkose, funktionelle Bildgebung (MR-Defäkographie, Miktionszystourethrographie - MCU), die nicht-invasive Untersuchungen des Herzens (Cardio-CT / Cardio-MRT einschließlich Stressuntersuchungen) oder auch die Probenentnahme und Markierung von Brusttumoren vorgenommen werden.

Durch ein Team von Spezialisten werden verschiedenste minimal-invasive Behandlungen wie die Aufdehnung von Gefäßengen (PTA, Stent), gezielte Schmerztherapien und die interventionelle Behandlung von Tumorerkrankungen (Interventionelle Onkologie) durchgeführt.
Die ebenfalls neu gegründete Interventionell-radiologische Ambulanz ermöglicht Patienten und Zuweiser den direkten Zugang zu kompetenten Ansprechpartnern interventioneller Verfahren.

Die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie geht nicht nur bei der Technik und den Behandlungsmethoden innovative Wege. Sie ist eine von wenigen Radiologien in Deutschland, die über eigene Klinikbetten verfügen und die so eine vollumfängliche Versorgung der Patienten aus einer Hand vom Erstkontakt bis zur Entlassung und Nachsorge ermöglicht. Die Radiologie ist Teil der verschiedenen Organzentren des Krankenhauses und nimmt am Qualitätsregister der Deutschen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie teil.

Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Mauerstraße 5
06110 Halle (Saale)

Chefarztsekretariat

Sandra Hertel

(0345) 213-5187radiologie​@krankenhaus-halle-saale.de

Leistungen

In der modernen Medizin sind die radiologischen Untersuchungsmethoden ein ebenso zentraler Bestandteil wie die Laborwerte einer Blutentnahme. Mit modernsten Methoden werden Krankheiten im Inneren des Körpers aufgedeckt und so erst deren Behandlung ermöglicht. Auch der Erfolg von Behandlungen wird durch radiologische Untersuchungen messbar. Die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie ist für die Anfertigung und Auswertung der Röntgenbilder des Krankenhauses zuständig. Mit einer Durchleuchtungsanlage können zudem funktionelle Vorgänge im Körper (z.B. Schluck- oder Transportstörungen) sichtbar gemacht werden.

Mit den Computer- und Magnetresonanztomografen (CT und MRT) stehen der Klinik modernste Geräte zur Verfügung, um auch millimetergroße Veränderungen im gesamten Körper sichtbar zu machen. So können Entzündungen oder Tumorerkrankungen schnell diagnostiziert und deren Ausdehnung bestimmt werden. Mit diesen Geräten können aber bspw. auch Erkrankungen des Herzens nicht-invasiv ausgeschlossen werden und so unnötige invasive Behandlungen vermieden werden.

In enger Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, der Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie und der Klinik für Neonatologie und Kinderintensivmedizin ist die Radiologie zentraler Partner für die Darstellung verschiedenster Erkrankungen.

Neben einfachen Röntgenaufnahmen können mittels Röntgendurchleuchtung auch funktionelle Untersuchungen z.B. bei vesikoureterorenalem Reflux oder Darmatresie dargestellt werden. Mittels moderner MRT-Diagnostik können Kinder strahlungsfrei untersucht und z.B. seltene Fehlbildungen aufgespürt werden. Kleine Kinder können mit der Unterstützung der Klinik für Anästhesie in Narkose untersucht werden.

Brustkrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen. Die frühe Diagnostik der Erkrankung ist ein ganz wesentlicher Punkt, um Patientinnen in einem frühen Krankheitsstadium möglichst erfolgsversprechend zu behandeln.

Da gerade die kleinen Tumore von außen häufig nicht tastbar sind, können sie vor einer Operation mit radiologischen Methoden sichtbar gemacht und dann markiert werden. Im Rahmen des Mammazentrums erfolgt die Diagnostik und Therapie von Patientinnen in enger Abstimmung mit der Klinik für Frauenheilkunde.

Mit der Neugründung der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie wurde das bestehende Leistungsspektrum interventioneller Behandlungen ausgebaut und deutlich erweitert. Die Behandlungen erfolgt bildgesteuert entweder durch die Adern (endovaskulär) oder durch die Haut direkt in das Zielorgan (perkutan). Die eingesetzten Nadeln oder Katheter haben die Dicke einer Kugelschreibermine und sind damit im Vergleich zu Operationen wirklich minimal-invasiv. Dabei sind diese Methoden aber genauso wirksam.

  • Probeentnahmen von Gewebe (Biopsien)
     

  • Drainagen und Gallengangsableitungen (PTCD)
     

  • Präoperative Drahtmarkierungen
     

  • Behandlung von Engen oder Aussackungen an Blutgefäßen (z.T. in Kooperation mit der Klinik für Gefäßchirurgie)
     

    - Ballonagioplastie (PTA)
    - Stent / Stentgraft (Becken-Bein, Halsschlagader (Carotisstenose), Viszeralarterien)
    - EVAR
    - Embolisation von Viszeralarterienaneurysmata
     

  • Pfortaderembolisation vor Leberoperationen
     

  • Transjugulärer intrahepatischer portosystemischer Shunt (TIPS / TIPSS)
     

  • Behandlung akuter Blutungen
     

  • Anlage radiologischer Ernährungssonden (PRG)
     

  • Anlage von Peripheren Zentralvenösen Kathetern (PICC-Line)
     

  • Verschluss von Gefäßen bei:

    - Varikozelen
    - Becken-Varikosis
    - Chronischen Unterleibsschmerzen (Pelvic Congestion Syndrome - PCS)
    - Hämorrhoiden
    - Uterusmyomen (Myomebolisation, UAE)
    - Vergrößerung der Prostata / Prostatahyperplasie (Prostataembolisation – PAE)
     

  • Perkutane Schmerztherapie (Nervenblockade, Periradikuläre Therapie - PRT, Sympathikolyse)

Einen großen Schwerpunkt bildet die interventionelle Behandlung von Tumorerkrankungen. Hier verfügt das Team über viel Erfahrung in den unterschiedlichen Prozeduren:

  • Transarterielle Chemoembolisation (TACE / DEB-TACE) von Tumoren in der Leber
     

  • Transarterielle Chemoperfusion von Tumoren in der Leber
     

  • Radiofrequenzablation (RFA) von Tumoren in Leber, Lunge, Nieren oder Knochen
     

  • Mikrowellenablation (MWA) von Tumoren in Leber, Lunge, Nieren oder Knochen

Für Patienten und Zuweiser ist es wichtig, bei Erkrankungen schnell kompetente Ansprechpartner zu finden. Die Interventionell-radiologische Indikationssprechstunde bietet diesen direkten Zugang zu erfahrenen Behandlern. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, schnell gemeinsam Behandlungswünsche und -möglichkeiten abzustimmen und das weitere Vorgehen zu planen.

Für eine Vorstellung benötigt es in den meisten Fällen:

  • Unterlagen über die bestehende Erkrankung:

    Krankheitsanamnese
    Arztbriefe / onkologischer Verlauf
    Begleiterkrankungen
    Bereits erfolgte Operationen / medikamentöse Therapie
    Medikamentenplan
     

  • Auswärtige Untersuchungen (bspw. CT oder MRT) von verschiedenen Zeitpunkten der Erkrankung (auf CD) sowie die zugehörigen schriftlichen Befunde
     

  • Abhängig von der Erkrankung und geplanten Behandlung aktuelle Laborwerte (bspw. Nierenfunktion, Blutgerinnung, Leberwerte)
     

  • Einen Überweisungsschein (Hausarzt oder niedergelassener Spezialist)

Unsere Sprechzeiten: mittwochs 8.00 bis 10.00 Uhr und nach Vereinbarung. Bitte vereinbaren Sie vor Ihrer persönlichen Vorstellung einen Termin (Telefon 0345-213 5400 oder radiologie@krankenhaus-halle-saale.de)

Die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie ist eine von wenigen radiologischen Kliniken in Deutschland, die über eigene Patientenbetten verfügen. Dabei ist es für die Versorgung der Patienten wichtig, wenn alle wesentlichen Schritte in der Behandlung von dem Erstkontakt bis zur Entlassung aus einer Hand erfolgen.

Die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie hat aus diesem Grund ihre eigenen Betten auf der interdisziplinären Gefäßstation. Die Patienten haben so die Möglichkeit, zu jedem Punkt ihrer Behandlung, umgehend einen kompetenten Ansprechpartner zu erreichen.

TEAM

Tim-Ole Petersen

Dr. med. Tim-Ole Petersen

Chefarzt

Steffen Strocka

Dr. med. Steffen Strocka

Leitender Oberarzt

Bettina Maiwald
Sandra Hertel

Sandra Hertel

Assistentin des Ärztlichen Direktors

Veranstaltungen

Downloads & Links