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Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie

Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie
Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie
Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie
Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie
Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie

Die Klinik

Die Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie behandelt das komplette Spektrum der operativen und nicht-operativen Kinderchirurgie. Die zentralen Schwerpunkte sind die Neugeborenenchirurgie (Fehlbildungen, Ductus arteriosus), die allgemeine und viszerale Kinderchirurgie einschließlich minimalinvasiver Verfahren, die Kindertraumatologie und die Kinderurologie.

Daneben bestehen spezielle Bereiche der Kinderchirugie im Kopf-Hals-Bereich (z.B. Hydrocephaluschirurgie, Implantation von Vagusnervstimulatoren, Korrektur von Schädeldeformitäten), in der Thoraxchirurgie (z.B. Trichterbrustkorrektur, Thorakoskopie), in der Behandlung schwerbrandverletzter Patienten und in der Kinderorthopädie (z.B. Fehlstellungskorrektur durch Implantation wachstumslenkender Platten). Neben der operativen Therapie stellen die umfangreiche Diagnostik (z. B. Gastroskopie, Koloskopie, Rektoskopie, Rektomanometrie, Sonographie) und Nachsorge wichtige Bestandteile des Versorgungskonzeptes dar.

Das Altersspektrum der Klinik erstreckt sich vom Frühgeborenen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Es besteht eine enge Kooperation mit der Klinik für Neonatologie und Kinderintensivmedizin im Hause, insbesondere in den Bereichen Früh- und Neugeborenenchirurgie - Neonatologie, Kinderurologie, Kindernephrologie und ZNS-Eingriffe sowie Neuropädiatrie. Kinder mit Tumorerkrankungen werden in enger Kooperation mit dem Tumorzentrum der Universitätsmedizin Halle (Saale) (POCH) bei uns diagnostiziert und operativ behandelt.

Die Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie beteiligt sich aktiv an Qualitätssicherungsmaßnahmen der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie.

Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie

Mauerstraße 5
06110 Halle (Saale)

Chefarztsekretariat

Ilka Schilling

(0345) 213-4511(0345) 213-4512sekretariat.kch​@krankenhaus-halle-saale.de

Leistungen

Das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) ist mit mehr als 2.000 Geburten pro Jahr das geburtenreichste Krankenhaus in Sachsen-Anhalt. Im Perinatalzentrum des Krankenhauses behandelt die Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie in enger Kooperation mit der Klinik für Neonatologie und Kinderintensivmedizin alle kinderchirurgischen Fehlbildungen. Neben häufigen Erkrankungen des Frühgeborenen wie Leistenbrüchen werden Fehlbildungen der Speiseröhre (Ösophagusatresie), Zwerchfelldefekte, Darmpassagestörungen (z. B. Dünndarm-, Anal- und Rektumatresie) und Bauchwanddefekte (Omphalozele, Laparoschisis) versorgt.

Ist eine medikamentöse Therapie nicht möglich, wird auch der operative Verschluss des Ductus arteriosus Botalli durchgeführt.

Fehlbildungen der Niere und des Urogenitaltraktes gehören zu den häufigsten angeborenen Erkrankungen im Kindesalter. In enger Zusammenarbeit mit der nephrologischen Abteilung der Kinderklinik besteht ein kinderurologisches Zentrum. Die Zusammenarbeit gewährleistet die Diagnostik und Therapie eines weiten Spektrums kinderurologischer Erkrankungen:

  • Harntransportstörungen (Ureterabgangsstenosen, Uretermündungsstenosen, vesicoureterorenaler Reflux)

  • Nierendoppelbildungen

  • Harnröhrenklappen

  • Hypospadie

Hierzu stehen moderne Verfahren wie Zystoskopie und Lasertherapie zur Verfügung. Ebenfalls werden Tumorerkrankungen von Niere, Nebenniere und Blase im Kindesalter behandelt. Für die Durchführung von Nieren-Szintigraphien besteht eine Kooperation mit der Nuklearmedizinischen Klinik des Universitätsklinikums Halle. Bei Vorhautverengung (Phimose) empfiehlt sich nur in seltenen Fällen eine Operation vor dem 5. Lebensjahr. Der Hodenhochstand hingegen sollte mit Abschluss des ersten Lebensjahres therapiert werden. Die kompetente Beratung zu diesen Themen findet in der kinderurologischen Sprechstunde statt. Eine Auswahl von kinderurologischen Operationen und Erkrankungen:

  • Meatotomie

  • Zirkumzision

  • Orchidopexie

  • Hypospadie-OP

  • Behandlung des VUR (offene Operationen, endoskopische Verfahren)

  • Ureterostiumsteneosen

  • Megaureteren

  • Ureterabgangsstenosen

  • Hydronephrosen (unterschiedlicher Ursache)

  • Nierenzystenerkrankungen

  • Neubildungen der Niere und Nebenniere (Wilms-Tm., Neuroblastom)

  • Für die Diagnostik der kinderurologischen Erkrankungen stehen moderne Ultraschallgeräte, das Uro-MRT und das Spektrum der endoskopischen Techniken zur Verfügung.

Erste Laufversuche, das erste Mal auf dem neuen Fahrrad, ein Nachmittag auf der Hüpfburg: Stürze im Kindesalter passieren schnell. Für diesen „Fall“ ist die kinderchirurgische Notfallambulanz 24 Stunden einsatzbereit. Die meisten kleinen Wunden können bereits hier schmerzfrei mit Gewebekleber versorgt werden. Aber nicht immer verläuft es so glimpflich. Größere Wunden oder Knochenbrüche müssen oftmals operativ versorgt werden. Neben dem konventionellen Röntgen stehen weiterführende bildgebende Verfahren (CT, MRT) zur Verfügung. Viele Knochenbrüche können bei Kindern minimalinvasiv durch elastische Metalldrähte (ESIN) versorgt werden. Auch die

operative und konservative Versorgung von Verletzungen der Bauchhöhle oder des Brustkorbes sowie des Kopfes erfolgen durch die Klinik. Daneben beschäftigt sich der Fachbereich mit angeborenen und erworbenen kinderorthopädischen Fragestellungen. Beinlängendifferenzen und Achsfehlstellungen der Extremitäten können durch geeignete operative Verfahren in unserer Klinik behandelt werden.. Die Klinik ist von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zum Verletzungsartenverfahren (VAV) zugelassen.

Kinder mit Tumorerkrankungen werden in Deutschland nach einheitlich standardisierten Studienprotokollen behandelt. Alle Patienten mit Tumorerkrankungen werden in einer gemeinsamen Tumorkonferenz (POCH) in Kooperation zwischen der Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie und der Universitäts-Kinderklinik Halle besprochen, um das weitere Vorgehen interdisziplinär zu planen. Für Diagnostik und chirurgische Therapie von Tumoren stehen in der Klinik moderne Verfahren zur Verfügung. Sollte darüber hinaus eine Chemotherapie notwendig sein, erfolgt diese in der kinderonkologischen Abteilung der Universitäts-Kinderklinik.

  • Allgemeine Kinderchirurgie

  • Abdominalchirurgie (inkl. MIC)

  • Hydrocephaluschirurgie / MMC-Versorgung

  • Behandlung Brandschwerstverletzter

  • Thoraxchirurgie

  • Endoskopie

  • Funktionsdiagnostik (Gastrointestinaltrakt, Urogenitaltrakt)

  • Sonographie

  • Ambulantes Operieren

  • Präventionsprojekt

  • Aktive Mitarbeit in der Kinderschutzgruppe des Krankenhauses

Team

Peter Göbel
Ina-Michaela Szargan

Ina-Michaela Szargan

Leitende Oberärztin

Björn Wilkens
Yvonne Fehse

Yvonne Fehse

Pflegebereichsleitung 7 (FUG, Kreißsaal)

Kathrin Schramm

Kathrin Schramm

Teamleitung Station 01-KiZ

Elisabeth Dönicke

Elisabeth Dönicke

Teamleitung Kinderambulanz und Milchküche

Veranstaltungen

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