Herzlich willkommen auf der Webpräsenz der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Christlichen Klinikums Halle.
Unsere Klinik verfügt über ein breites und hochmodernes Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten an den drei Standorten unseres Krankenhauses.
Gern ordnen die Mitarbeitenden unsers ärztlichen und psychotherapeutischen Teams in einem ambulanten Erstgespräch ihre Beschwerden ein und geben Ihnen nach ausführlicher Beratung dann im nächsten Schritt eine Behandlungsempfehlung in unserem Fachgebiet.
Die Behandlung an unserer Klinik wird ebenfalls bei entsprechender Indikation in diesem ambulanten Gespräch geplant und vorbereitet.
Gern stehen wir auch für fachliche Zweitmeinungen zur Verfügung.

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Mehr erfahrenKlinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Barbarastraße 4
06110 Halle (Saale)
Sekretariat Standort St. Elisabeth (Sekretariat Oberärztin/Leitende Psychotherapeutin - Tagesklinik, PsIA, IPM-Team):
Annemarie Piitulainen
(0345) 213-5090(0345) 213-5089sekretariat-psm@ck-halle.deSekretariat Standort St. Barbara (Chefarztsekretariat, Sekretariat Stationärer Arbeitsbereich):
Andrea Weise
(0345) 213-4351(0345) 213-5089sekretariat.psm@krankenhaus-halle-saale.deAnmeldung Ambulante Erstgespräche:
Annemarie Piitulainen
dienstags - donnerstags jeweils 10.00 - 14.00 Uhr
Anmeldung psychosomatische Begutachtung vor bariatrischen und metabolischen Operationen:
Annemarie Piitulainen
dienstags - donnerstags jeweils 10.00 - 14.00 Uhr
Ambulante Erstgespräche zur ersten Einschätzung einer Symptomatik auf dem Fachgebiet der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie werden nach vorheriger Terminvereinbarung von uns durchgeführt.
Eine Terminvereinbarung kann über unser Kliniksekretariat telefonisch, per E-Mail oder per Kontaktformular erfolgen.
Die psychosomatisch-psychotherapeutische Tagesklinik arbeitet nach einem halboffenen, multiprofessionellen Konzept zur psychosomatisch-psychotherapeutischen Komplexbehandlung.
Das Kernelement der Behandlung bildet ein intensiver gruppenpsychotherapeutischer Prozess. Sie verfügt über 16 teilstationäre Behandlungsplätze.
- Gruppenpsychotherapie in psychoanalytisch-interaktioneller Ausrichtung
- wöchentliche Einzelpsychotherapiesitzungen bei einem festen Bezugstherapeuten
- Kunsttherapie
- Musiktherapie
- therapeutisches Wandern
- Yoga
- Psychoedukation
- Achtsamkeitstraining
- Entspannungsverfahren (PMR)
- Beratung durch den Sozialdienst der Klinik
- Physiotherapie
- Psychopharmakotherapie
- ärztliche Einzelgespräche
- Familien- und Paargespräche
Im stationären Bereich unserer Klinik stehen 18 Behandlungsplätze zur Behandlung schwerer ausgeprägter Symptomatiken und Erkrankungen im Fachgebiet der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie zur Verfügung. Die Behandlung erfolgt auch hier im Rahmen eines halboffenen Gruppenpsychotherapieprozess als psychosomatisch-psychotherapeutische Komplexbehandlung.
Hier eine kurze Übersicht der verschiedenen Behandlungsmodule, welche im stationären Setting zur Anwendung kommen können:
- Gruppenpsychotherapie in psychoanalytisch-interaktioneller Ausrichtung
- wöchentliche Einzelpsychotherapiesitzungen bei einem festen Bezugstherapeuten
- Sporttherapie
- Krafttraining
- Yoga
- Frühsport
- Therapeutisches Tanzen
- Musiktherapie
- Psychoedukation
- Achtsamkeitstraining
- Fertigkeitentraining (DBT-Skillstraining)
- Enspannungsverfahren (PMR, AT)
- Beratung durch den Sozialdienst
- Psychopharmakotherapie
- Physiotherapie
- ärztliche Gespräche
- Ernährungsberatung
- Therapeutische Essbegleitung
- Familien- und Paargespräche
- Spezifische traumakonfrontative Techniken im Einzegesprächsetting (EMDR, KIP-Trauma, Screen-Technik)
Das Angebot unserer Psychosomatischen Institutsambulanz an den Klinikumstandorten Barbarastraße und Mauerstraße richtet sich an psychisch erkrankte Menschen, welche aufgrund der Art, Schwere oder Dauer ihrer Erkrankung eines besonderen ambulanten, krankenhausnahen Versorgungsangebotes bedürfen. In den meisten Fällen ist es notwendig, dass neben einer psychischen Erkrankung auch eine damit verbundene körperliche Erkrankung besteht, damit eine PsIA-Behandlung zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung durchgeführt werden kann.
Unsere Klinik bietet im Rahmen der Psychosomatischen Institutsambulanz verschiedene qualitativ hochwertige, multiprofessionelle Behandlungsangebote für umschriebene Erkrankungen aus dem Fachgebiet der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie an.
Für eine Behandlung in unserer Ambulanz benötigen Sie einen Überweisungsschein Ihres ambulant behandelnden Facharztes / Ihrer ambulant behandelnden Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder Ihres ärztlichen Psychotherapeuten / Ihrer ärztlichen Psychotherapeutin.
Für die meisten Betroffenen stellt eine Krebserkrankung ein belastendendes Lebensereignis dar. Dieses geht häufig mit Angst, Sorgen, Hilflosigkeit und Depression einher. Ziel der psychoonkologischen Gruppenbehandlung soll es sein, die Krankheitsverarbeitung zu unterstützen, das psychische Befinden zu verbessern, psychosoziale Ressourcen zu stärken sowie Begleit- oder Folgeprobleme der medizinischen Diagnostik oder Therapie zu mindern. Dadurch soll sich sowohl Ihre als auch die Lebensqualität Ihrer Angehörigen verbessern.
In Vorbereitung auf die Gruppenbehandlung
Bis zu 5 vorbereitende Einzelsitzungen zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Stabilisierung (gern auch ein bis zwei Sitzungen im Beisein einer wichtigen Bezugsperson (Partner, Freund etc.) in den Räumlichkeiten des Christlichen Klinikums.
Konzept des Gruppenangebotes
Inhalt der Gruppensitzungen:
Gesundheitsförderung bei Krebs, Krankheit und Stress, Krankheitsverarbeitung als Weg zur Gesundheitsförderung, subjektive Bedürfnisse, Umgang mit belastenden Gefühlen, Kontakt zu nahe stehenden Personen, Erfahrungen mit ärztlichem Personal und anderen professionellen Helfern, Belastung und deren Bewältigung, Möglichkeiten und Grenzen der Selbsthilfe
→ Daneben wird aber auch der Rahmen bestehen, eigene Themen und Wünsche einzubringen. Zudem werden auch Entspannungs- und Genusstechniken vermittelt werden.
Gruppenmitglieder:
Bis zu zehn Patientinnen und Patienten (unterschiedlichen Alters, Geschlechts, Krebserkankungsart und Erkrankungsstadium)
Sitzungsfrequenz:
alle zwei Wochen.
Sitzungsort:
Gruppenraum Psychosomatische Institutsambulanz, Heinrich-Pera-Straße 25
Dauer der Gruppensitzungen:
Die Länge der Gruppensitzungen beträgt 90 Minuten
Kostenübernahme:
Die Kosten werden durch Ihre Krankenversicherung übernommen. Aus diesem Grund wird für jedes Quartal ein Überweisungsschein für die psychoonkologische Behandlung, welchen Ihnen ein Facharzt / eine Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, ein Facharzt / eine Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie oder ein ärztlicher Psychotherapeut / eine ärztliche Psychotherapeutin ausstellt.
Für eine Anmeldung oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat unserer Klinik am Standort St. Elisabeth.
Telefon: 0345 – 2135090
E-Mail: sekretariat-psm@ck-halle.de
Schwerpunkt Adipositas an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Christlichen Klinikum Halle
Wir bieten zwei verschiedene interdisziplinäre Behandlungsprogramme für Menschen mit Adipositas und begleitenden psychischen Erkrankungen an. Ziel dabei ist es vorrangig, eine nachhaltige Verhaltensänderung in den Bereichen Bewegung, Essen und Spannungsregulation zu fördern. Dies gilt sowohl für Erkrankte nach einer bariatrischen Operation (Nachsorge-Gruppe), die trotz schnellem Gewichtsverlust oft bemerken, dass psychische Komponenten bei ihrer Gewichtsentwicklung stärkeren Einfluss haben als sie zuvor annahmen, als auch für Betroffene, für die eine bariatrische Operation zur Gewichtsreduktion keine Option darstellt („Konservative Therapie“-Gruppe). Es handelt sich jeweils um geschlossene Psychotherapiegruppen für maximal 10 Erkrankte, die über 6 Monate im 14-tägigen Rhythmus stattfinden. Parallel erhalten die Betroffenen im Wochenwechsel eine angeleitete Bewegungstherapie in der Gruppe, bei der das Ziel die Verbesserung des Körpergefühls ist.
Vor einer Aufnahme in die Gruppenbehandlung bedarf es eines Vorgespräches. Für dieses Gespräch und für eine eventuelle spätere Behandlung benötigen Sie einen gültigen Überweisungsschein von Ihrem ambulant behandelnden Facharzt / Ihrer ambulant behandelnden Fachärztin (für Psychiatrie und Psychotherapie / für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie/ Ärztlicher Psychotherapeut, Ärztliche Psychotherapeutin).
Kontakt:
Für eine Anmeldung oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat unserer Klinik am Standort St. Elisabeth.
Telefonisch: 0345-2135090
E-Mail: sekretariat-psm@ck-halle.de
Therapiegruppe für die Behandlung der Adipositas nach bariatrischer OP (Nachsorgegruppe): Für Menschen mit einer Adipositaserkrankung, welche sich bereits haben operieren lassen, bieten wie eine Nachsorgegruppe an. Im Rahmen dieser Gruppe sollen sie Unterstützung beim Umgang mit der neuen Lebenssituation erhalten, individuelle psychische Aspekte der Adipositas besser verstehen lernen und vom Austausch mit Betroffenen profitieren. Hierfür steht ein multidisziplinäres Team bestehend aus Psychotherapeutinnen und -therapeuten und Psychologinnen und Psychologen verschiedener Vertiefungsrichtungen (Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie), Sozialarbeitenden, Pflegepersonal und Bewegungstherapierenden zur Verfügung. Das psychotherapeutische Gruppenprogramm beinhaltet Themen wie Psychoedukation, Genusstraining, Tagesstrukturierung hinsichtlich der Mahlzeiten und Spannungsregulation. Es ist aus zehn Modulen von je 90 Minuten Dauer aufgebaut und findet im zweiwöchentlichen Rhythmus statt. In der jeweils anderen Woche findet eine angeleitete Bewegungstherapie statt.
Therapiegruppe für die konservative Behandlung der Adipositas: Für Menschen mit Adipositas und einer begleitendenden psychischen Erkrankung, die (zunächst) ausschließlich auf dem „konservativen Wege“ abnehmen wollen (d.h. ohne bariatrische Operation) stellen wir mit unserem Angebot zwei von drei Grundpfeilern des von der „S3-Richtlinie zur Prävention und Therapie der Adipositas“ vorgesehenen Basisprogramms zur Verfügung: Verhaltenstherapie und Bewegungstherapie. In der Gruppentherapie soll es darum gehen, die individuellen Ursachen des Übergewichts zu erkennen, die zugrundeliegenden Probleme (z.B. dysfunktionales Stressmanagement, Essen zur Spannungsregulation/ emotionales Essen) wahrzunehmen und neue, funktionalere Strategien an deren Stelle zu etablieren. Ziele sind dabei u.a. der Aufbau einer besseren Selbstwahrnehmung, gesunder Emotionsregulationsfertigkeiten, eine verbesserte Handlungskontrolle (v.a. bei Erkrankten mit Essanfällen), angemessener Belohnungsaufschub sowie eine Steigerung von Selbstwertgefühl und Selbstachtung. Hierfür steht ein multidisziplinäres Team bestehend aus Psychotherapeuten und-therapeutinnen sowie Psychologinnen und Psychologen verschiedener Vertiefungsrichtungen (Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie), Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern, Pflegepersonal und Bewegungstherapierenden zur Verfügung. Geplant sind 15 Module zu je 90 Minuten im zweiwöchigen Rhythmus. In der jeweils anderen Woche findet eine angeleitete Bewegungstherapie statt.
Im Einzelfall kann auch eine Behandlung im Rahmen von Einzelgesprächen über die PsIA erfolgen.
Sowohl im Rahmen des stationären Aufenthaltes zur Entbindung in der Klinik für Geburtshilfe als auch danach in unserer Psychosomatischen Institutsambulanz ist die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in die Behandlung von Müttern, Vätern und Familien neugeborener Kinder eingebunden.
Dies trägt zu einer hohen Sensibilität am Christlichen Klinikum für eventuelle geburtsassoziierte Belastungen der bei uns entbindenden Frauen und bei deren Familien bei. Im Rahmen der Entbindung erfolgt routinemäßig ein unkompliziertes Fragebogenscreening der Mütter. Sollte sich dabei oder auch im Nachgang der Entbindung bei uns eine krankheitswertige psychische Symptomatik herausstellen, kann ein Erstgespräch durch Mitarbeitende unseres Teams erfolgen und ein weiterführender Behandlungsplan kann bei Bedarf gemeinsam besprochen werden. Das Erstgespräch kann dabei noch direkt während des stationären Aufenthaltes durch unseren Konsil- und Liaisondienst erfolgen oder auch nach Entlassung in unserer Psychosomatischen Institutsambulanz (PsIA).
Für eine Anmeldung oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat unserer Klinik am Standort St. Elisabeth.
Telefon: 0345 – 2135090
E-Mail: sekretaria-psm@ck-halle.de
Für Patientinnen und Patienten, welche bei Vorliegen behandlungsbedürftiger psychischer und körperlicher Diagnosen eine stationäre oder teilstationäre Behandlung an unserer Klinik absolviert haben, bieten wir eine gruppenpsychotherapeutische Behandlung zum Transfer der Behandlung in den Alltag, sozusagen „für den Übergang“ an. Die Gruppe wird halboffen geführt, die Behandlungsdauer beträgt maximal 6 Monate. Der Zugang zur Gruppe erfolgt direkt aus der stationären oder teilstationären Behandlung heraus.
Das Team der Interdisziplinären Psychosomatischen Medizin (IPM) und Psychoonkologie unserer Klinik ist an den klinischen Schnittstellen mit allen anderen medizinischen Disziplinen des Krankenhauses im Rahmen eines weitreichenden Konsil- und Liaisondienstes tätig und stellt die psychosomatisch-psychotherapeutische und die psychosoziale Versorgung der Patientinnen und Patienten sicher. Es setzt sich aus Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen sowie Psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten zusammen. Das IPM-Team ist im Rahmen der psychoonkologischen Arbeit fest in das multiprofessionelle und interdisziplinäre Behandlungsangebot der onkologischen- und der Organzentren eingebunden. Für die einzelnen Organzentren stehen feste Ansprechpartner zur Verfügung. Ein routinemäßiges psychoonkologisches Screening ist in allen onkologischen Zentren unseres Hauses etabliert. Das Behandlungsangebot reicht von einmaligen über wiederholte Konsulationen bis hin zu einer Übernahme von Patientinnen und Patienten in die Behandlungssettings der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie nach gemeinsamer interdisziplinärer Indikationsstellung und Behandlungsplanung.
Die Leistungen des IPM-Teams im Konsil- und Liaisondienst können von allen Kliniken und Fachabteilungen durch die dort tätigen ärztlichen Kolleginnen und Kollegen angefordert werden. Dies kann auch auf Wunsch unserer Patientinnen und Patienten selbst oder ihrer Angehörigen erfolgen.
Adipositasmedizin
Gemäß den Vorgaben der S3-Leitlinie „Chirurgie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen“ ist unsere Klinik in die Abläufe des interdisziplinären Adipositaszentrums eingebunden.
Unsere Mitarbeitenden führen zum Beispiel die präoperative psychosomatisch-psychotherapeutische Begutachtung bei den Patientinnen und Patienten durch, um z.B. psychische Kontraindikationen für einen geplanten chirurgischen Eingriff auszuschließen.
Das entsprechende diagnostische Gespräch dauert in der Regel 50 Minuten.
Sollte sich in diesem Gespräch ein behandlungsbedürftiger psychischer Befund ergeben, zeigen wir den Betroffenen konkrete weitere Diagnostik- und Behandlungsoptionen auf. In unserer Klinik ist dann z.B. eine Weiterbehandlung in unserer Tagesklinik, im stationären Bereich oder auch in unserer Institutsambulanz möglich.
Die Anmeldung zum ambulanten präoperativen Begutachtungstermin erfolgt über das Adipositaszentrum (telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular)
Fachliche Schwerpunkte
Anorexia nervosa, deutliches Untergewicht und gefährlich niedriges Körpergewicht:
Wir sind spezialisiert auf die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Essstörungen, insbesondere von Betroffenen von Anorexia nervosa und hier insbesondere solche mit gefährlich niedrigem Körpergewicht (BMI < 13kg/m2). Unser Einzugsgebiet erstreckt sich dabei auch über die Grenzen des Bundeslandes Sachsen-Anhalt hinaus.
In der Behandlung der Betroffenen arbeiten wir eng mit den anderen Kliniken unseres Hauses zusammen und planen die Behandlung, auch entsprechend dem individuellen Krankheitsverlauf, mit diesen zusammen.
In Fällen, in denen die körperlich-internistische Verfassung nicht direkt im Vordergrund steht, kann die – stationäre oder teilstationäre – Behandlung, im Rahmen eines vorstationären ambulanten Vorgespräches besprochen und geplant werden. Einen Termin dafür können Sie gern über unser Sekretariat (s.o.) oder über unser Kontaktformular vereinbaren.
In Fällen von gefährlich niedrigem Körpergewicht mit primär internistisch-intensivmedizinischer Behandlungsindikation (nasogastrale Sonden- oder parenterale Nahrungszufuhr, Behandlung eines Refeeding-Syndroms mit internistisch-kardiologischen Komplikationen) empfehlen wir die direkte ärztliche Kontaktaufnahme zu uns, um eine stationäre Aufnahme oder eine Verlegung der betroffenen Person abzustimmen. In diesen Fällen erfolgt die stationäre Aufnahme primär internistisch auf der Überwachungs- oder Intensivstation unseres Hauses, die psychosomatisch-psychotherapeutische Behandlung erfolgt durch unseren Konsil- und Liaisondienst.
Ansprechpartnerin:
Dr. med. Sina Lioba Puy
Oberärztin
Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Zertifikat Behandlungskompetenz Essstörungen (DGPM e.V.)
Psychoonkologie:
In den zertifizierten onkologischen Zentren unseres Hauses wird der psychoonkologische Dienst zentral durch ein ärztlich-psychologisches Team der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie durchgeführt.
Ein Team nach den Standards der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) ausgebildeter Psychoonkologen stellt dabei die Mitbehandlung psychischer Beschwerden und Belastungen unserer onkologischen Patientinnen und Patienten sicher und unterstützt beispielsweise bei der Krankheitsbewältigung. Jeder onkologisch Betroffene unserer Hauses wird eingangs nach Aufnahme per Fragebogen auf psychische Symptome kurz untersucht. Stellen sich dabei belastende Beschwerden heraus, die oft auch den Heilungsprozess behindern, werden diese in psychoonkologischen Gesprächen behandelt.
Ansprechpartnerin:
Anna Maria Rosch
Psychologische Psychotherapeutin (TP), Psychoonkologin (DKG), Koordinatorin IMP-/PsIA-Tem
Psychotraumatherapie:
Die fachlich korrekte Diagnostik und Behandlung von Traumafolgestörungen erfordert spezifische psychotherapeutische Kenntnisse sowie eine fundierte klinisch-praktische Expertise.
Wir orientieren uns dabei eng an den jeweils aktuellen Empfehlungen der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT e.V.).
In der stationären traumaspezifischen Behandlung legen wir einen großen Fokus auf die Aktivierung von individuellen Ressourcen, sowie auf die psychische Stabilisierung unserer Patientinnen und Patienten. Bei entsprechender Symptomatik (z.B. Flash-Backs, Intrusionen, Dissoziationen) kommen auch traumakonfrontative Methoden zur Anwendung (V.a. EMDR, Trauma-KIP, Screen-Technik). Die Behandlungsplanung erfolgt in jedem Fall individuell und auf den Einzelfall zugeschnitten.
Ansprechpartner:
Annika Seibicke
Oberärztin, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, KIP-Therapeutin
Gruppenpsychotherapie
Ein besonderer Schwerpunkt unserer Klinik liegt in der psychodynamischen Gruppenpsychotherapie, diese stellt einen zentralen Bestandteil unserer stationären, teilstationären und auch ambulanten Behandlungen dar.
In der Ausbildung der ärztlichen und psychologischen Kolleginnen und Kollegen folgen wir den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie (D3G e.V.).
Speziell die psychoanalytisch-interaktionelle Methode (PIM), als besonders transparente und praktisch sehr wirksame Gruppenpsychotherapiemethode, wird von uns breit angewandt und in der Ausbildung weitergegeben. Sie eignet sich besonders für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit schwergradigeren psychischen und psychosomatischen Beschwerden, sowie mit Traumafolgestörungen und passt sich somit besonders gut in unser Behandlungsangebot ein.
Ansprechpartner:
Dr. med. Constantin Puy
Chefarzt
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Gruppenlehranalytiker (D3G e.V.)
Kontaktformulare
TEAM
Dr. med. Constantin Puy
Chefarzt…
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Dr. med. Sina Lioba Puy
Oberärztin…
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Annika Seibicke
Oberärztin…
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Juliane Schedler
Leitende Psychotherapeutin…
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Anna Rosch
Psychologin…
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Melanie Wagner
Sozialarbeiterin…
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Dr. phil. Anke Krüger
Musiktherapeutin…
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Andrea Weise
Chefarztsekretärin…
Sekretariate und Schreibdienst
Annemarie Piitulainen
Sekretärin…
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Christin Fugger
Zentrumsleitung…
Zentrum 5
Tobias Ritter
Stellvertretende Zentrumsleitung…
Zentrum 5
Michael Höse
Teamleiter…
Z5 Station PSM - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie